Kernsanierung und Aufstockung eines Mehrfamilienhauses in Zürich

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Kernsanierung und Aufstockung eines Mehrfamilienhauses in Zürich

Das Mehrfamilienhaus der 20er-Jahre zeichnet sich durch die typische Blockrandbebauung des Quartiers Aussersihl aus. Das heutige Aussersihl bestand früher aus weitgehend unbebautem Schwemmland westlich der Sihl und der Limmat sowie Acker- und Weideland. Im 18. und 19. Jahrhundert liessen sich dort Handwerker, Kleinhändler und Arbeiter nieder.

Die Bebauung aus vorstädtischen Einzelhäusern und Gewerbebauten wurde in den 1920er- und 1930er-Jahre durch Blockrandbebauungen ersetzt, die mit ihren Innenhöfen den Stadtteil bis heute prägen.

Identität und städtebaulichen Mehrwert schafft die Kunst am Bau der Zürcher Künstlerin Trix Barmettler: Eine lineare Grafik, welche Struktur abstrahiert darstellt, ziert die Fassade an der Badenerstrasse.

Nach einer Kernsanierung und Aufstockung des Gebäudes entstehen Ende 2026 moderne Vier-Zimmer-Wohnungen sowie eine grosszügige Maisonette-Loft Wohnung mit einer weitläufigen Dachterrasse.

Zwei grosszügige Balkone werden in Leichtbauweise vor die Fassade gestellt, so erhalten die Wohnungen je zwei Balkone, strassenseitig und hofseitig.

Im Erdgeschoss und Untergeschoss entstehen zwei Gewerbeflächen. Mit einem grosszügigen Schaufenster öffnet sich das Gebäude zur Badenerstrasse.

Als Bestandteil der Sanierung wird das Gebäude zusätzlich einer umfassenden energetischen Sanierung unterzogen und erzielt die GEAK-Zertifizierung, welche Neubaustandards übertrifft.